Am zwölften Tag - Wolfgang Schorlau

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Beschreibung

Am zwölften Tag von Wolfgang Schorlau ist ein spannender Dengler-Krimi, der sich intensiv mit der Fleischindustrie auseinandersetzt. Deutlich wird die Verarbeitung und der Umgang mit den Tieren beschrieben, indem der Ermittler sich nach und nach mit der Situation verschiedener Tiere in der Industrie auseinandersetzt. Besonders interessant ist auch der starke Fokus auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Angestellten in der Fleischindustrie. Im Nachwort schreibt Schorlau: "Die Fleischindustrie hat sich ihren miserablen Ruf hart erarbeitet. Die Wirklichkeit ist jedoch vielfach noch erschreckender als die übelsten Phantasien. [...] Die Fleischindustrie kennt keinen Respekt vor den Tieren und keinen Respekt vor den Beschäftigten. [...] Seit ich mich mit den Methoden der Fleischindustrie beschäftige, mache ich einen großen Bogen um jede Fleischtheke und jede Tiefkühltruhe im Supermarkt."
Auch wenn Wolfgang Schorlau nicht für eine vegetarische oder vegane Lebensweise plädiert (sie aber positiv in dem Buch besetzt ist), hält das Buch bestimmt einige dazu an, sich mit der eigenen Ernährung, aber vielleicht auch mit der eigenen Gesellschaft, auseinanderzusetzen.

Zur Handlung:
Georg Denglers Sohn Jakob ist verschwunden. Bereits seit drei Tagen! Denglers geschiedene Frau macht ihm die Hölle heiß: Finde unseren Sohn! Aber nicht nur Jakob ist unauffindbar. Auch Laura, die in Jakobs Parallelklasse geht, ist verschwunden. Ebenso Cem und Simon, zwei seiner Freunde.
Privatermittler Dengler macht sich auf die Suche nach den Verschwundenen. Er findet bei Jakob zu Hause Aufkleber, wie sie Unbekannte in den letzten Wochen auch in den Tiefkühltruhen von Supermärkten angebracht haben. Auf Jakobs Computer findet er Fotos und Filme aus Hühner- und Putenmastanlagen. Widerliche Fotos, eklige Filme, die das Elend der Tiere dokumentieren. Ist sein Sohn ein radikaler Tierschützer geworden? Bereitet die Gesuchten eine große Aktion vor? Oder sind sie den Betreibern der Tierfarmen in die Quere gekommen und jetzt in Gefahr? Wieso weiß er nichts darüber? Wieso kennt er seinen Sohn so wenig? So lernt Georg Dengler auf der Suche nach Jakob seinen Sohn erst wirklich kennen - und kommt den mörderischen Methoden von Massentierhaltung und Lebensmittelindustrie auf die Spur.

Über den Autor

Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den sechs vorher erschienen politischen »Dengler«-Krimis hat er den Roman »Sommer am Bosporus« veröffentlicht, sowie den Band »Stuttgart 21. Die Argumente« herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis und 2012 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.


Inhalt: 276,00 g

Weitere Infos

Größe
12,4 x 19 cm
Seiten
352
Verlag
KiWi
Bindung
Softcover
Der Autor im WWW

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