Hummerbefreiung continued: Supermarktkette verkauft keine lebendigen Hummer mehr
Kürzlich hatten Aktivist*innen zwei Hummer aus einem Aquarium der dänischen Supermarktkette Meny befreit und so vor einem qualvollen Tod gerettet. Doch die Geschichte war damit noch nicht zu Ende. Der Bericht über die Aktion motivierte weitere Menschen dazu, sich gegen das Leid der Tiere zu engagieren.
Inspiriert von der Aktion schrieben sie dem Supermarkt E-Mails und riefen dort an, um ein Ende des Handels mit lebendigen Hummern zu fordern. Einige warnten die Verantwortlichen auch vor einer großen Kampagne mit weiteren direkten Aktionen und Protesten.
Schließlich haben die Verantwortlichen eingesehen, dass es für alle Beteiligten besser ist, den Forderungen der Tierfreund*innen nachzukommen. Ab dem 1. August werden dort keine lebendigen Hummer mehr verkauft.
Zumindest diese Supermarktkette wird also nicht mehr aktiv dazu beitragen, dass die sensiblen Meerestiere bei lebendigem Leib gekocht werden. Somit wurden durch die Befreiung nicht nur die beiden Hummer gerettet. Die Aktion inspirierte auch viele weitere Menschen zu entschlossenem Engagement, das letztendlich zu einem kleinen Sieg für die Tiere führte.