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Gemeinsam gegen Tönnies: Aktivist*innen starten Protestkampagne

roots of compassion eG
2024-02-20 14:37:00 / Aktivismus Tierindustrie / Kommentare 0

Aktivist*innen des Bündnisses “Gemeinsam gegen die Tierindustrie” haben Ende der Woche mehrere Protestaktionen gegen Deutschlands größten Fleischkonzern Tönnies durchgeführt.

Mit Sirenen, Heliumballons und Geldscheinen sorgten sie für Chaos und Lärm im Verwaltungsgebäude. Im Foyer wurden Banner mit der Aufschrift „Tönnies vergesellschaften“ und „Neokolonialismus stoppen“ entrollt. Währenddessen verschafften sich einige Aktivist*innen Zugang zur Chefetage des Gebäudes. Dort werden „unternehmerische“ Entscheidungen auf Kosten von Menschen, Tieren und Umwelt getroffen. Die Tierrechtler*innen dekorierten den Konferenzraum um und machten darauf aufmerksam, welche Betroffene in diesem Raum kein Mitspracherecht haben, obwohl ihr „Mitwirken“ grundlegend für die Profite des Konzerns ist: Menschen des globalen Südens, Tiere, Arbeiter*innen sowie die Umwelt.

Auf dem Fußballfeld des Firmengeländes wurde ein Banner hinterlassen und mit Sprühfarbe die Zahl „1,5“ auf den Rasen geschrieben. Zum einen trägt Tönnies als größter deutscher Fleischkonzern maßgeblich zur Klimakrise und zur Verfehlung des 1,5°-Ziels bei. Zum anderen werden jedes Jahr Flächen so groß wie 1,5 Millionen solcher Fußballfelder für den Futtermittelverbrauch der Tierindustrie vernichtet.Eine weitere Gruppe kletterte auf das Dach des riesigen Kühlhauses und befestigte ein großes Banner über dem Tönnieslogo und hinterließen so die Botschaft „Gemeinsam gegen Tönnies“.

Die Aktionen sollen der Auftakt der gleichnamigen Kampagne gegen den Fleischkonzern sein, der an vorderster Front der Tierindustrie jedes Jahr Millionen fühlende Individuen tötet, durch den Import von Futtermitteln neokoloniale Strukturen festigt, die Umwelt zerstört, die Klimakrise befeuertund Arbeiter*innen ausbeutet.

Wer sich dem Bündnis anschließen will, findet hier weitere Informationen.


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