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Wie die Tierindustrie das Verbot des Kükentötens umgeht

roots of compassion eG
2023-04-09 10:54:00 / Tierindustrie Veganismus / Kommentare 0
Wie die Tierindustrie das Verbot des Kükentötens umgeht - Wie die Tierindustrie das Verbot des Kükentötens umgeht

Ostern, Eier, Küken ... Moment, war da nicht was? Was ist eigentlich aus dem Kükenschredder-Verbot geworden? Seit 2022 ist es in Deutschland gesetzlich verboten, doch Tier- und Lebensmittelindsutrie haben Mittel gefunden, dieses Verbot zu umgehen.

Warum werden Küken überhaupt getötet?

Männliche Küken sind aus Sicht der Tierindustrie nicht gut auszubeuten, da sie keine Eier legen, aber aufgrund ihrer Züchtung auch nicht viel Körpermasse aufbauen, die sich als "Fleisch" verkaufen ließe. Bis Anfang 2022 wurden sie also aussortiert (sog. "Küken sexen") und bei lebendigem Leibe geschreddert oder vergast. Dann wurde diese grausame Praktik in Deutschland verboten.



Tier- und Lebensmittelindustrie umgehen Schredder-Verbot

Doch Lebensmittel- und Tierindustrie haben Mittel und Wege gefunden, das Verbot des Kükentötens zu umgehen:
 
1️⃣ Eier, die in Lebensmitteln wie Nudeln oder Gebäck verarbeitet werden, importiert die Industrie einfach aus dem Ausland, auch aus Käfighaltung.
 
2️⃣ Das Verbot des Kükentötens gilt nur auf der Ebene der Brütereien. Landwirt*innen müssen "Lege"hennen aber nicht zwingend von deutschen Brütereien kaufen. Daher bevorzugen viele von ihnen Hennen aus dem Ausland, wo deren Brüder nach wie vor umgebracht werden.

 

Die Alternative: vegan

Das Beispiel zeigt, dass sich die Industrie nicht für das Wohlergehen anderer Tiere, und seien sie noch so schutzlos, interessiert. Wer Eier oder Produkte mit Eiern kauft, finanziert weiterhin den Tod männlicher Küken durch Zerschnittenwerden oder Ersticken. Die einzige Möglichkeit, diese Brutalität nicht zu unterstützen, ist ein konsequenter Umsteig auf eine vegane Ernährung. Infoflyer zum Thema Eier findest du hier, entsprechende Sticker dort.


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