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Die Bio-Lüge: Tiere in Biohaltung leiden genauso

roots of compassion eG
2023-01-19 12:06:00 / Tierindustrie / Kommentare 0
Die Bio-Lüge: Tiere in Biohaltung leiden genauso - Die Bio-Lüge: Tiere in Biohaltung leiden genauso

"Ich esse nur Bio-Fleisch". Den Satz haben wir alle bestimmt schon mindestens 56876 mal gehört. Eine neue Studie von foodwatch belegt nun, was vor allem vegan lebende Menschen und Tierrechtler*innen schon vorher wussten: Den Individuen in der Bio-Haltung geht es genauso scheiße.

Die systematische Auswertung verschiedener tiermedizinischer Studien verdeutlicht, dass die Haltungsform kaum einen Unterschied für die Gesundheit der Tiere macht. Auch Millionen von Individuen, die auf den ach so idyllischen Bio-Höfen (gefangen)gehalten werden, leiden unter Krankheiten und Verletzungen. Ein paar trockene Zahlen (als Bild, das ihr gerne verbreiten könnt):

Die foodwatch-Studie verdeutlicht, dass es keinen Unterschied macht, ob ein paar Zentimeter Platz mehr oder weniger vorhanden sind oder ob Stroh im Stall liegt oder nicht. Den Tieren in Gefangenschaft geht es nicht gut. Sie leiden unter den Bedingungen. Und am Ende sterben sie alle, obwohl sie leben wollten. Da hilft leider auch kein Tierwohllabel.

Es reicht also nicht, Gesundheitsdaten zu erfassen und bei Betrieben mit kranken Tieren Subventionen zu kürzen. Wir müssen aus der Tierhaltung aussteigen und auf pflanzenbasierte Landwirtschaft und Ernährung umstellen, wenn wir Tierleid minimieren wollen. Wie das geht, zeigt unter anderem das Buch "Anders satt" von Friederike Schmitz.


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