A.L.F. befreit Lamm
Laut einem anonymen Schreiben haben Aktivist*innen der Animal Liberation Front (A.L.F.) Anfang des Monats in Midlands, UK, ein Lamm vor dem Schlachthof gerettet und in Sicherheit gebracht.
In einem anonymen Bekenner*innenschreiben, das Unoffensive Animal vorliegt, heißt es:
"Wir hatten die Lämmer schon oft gesehen. Obwohl sie gerade bei ihren Müttern waren, wussten wir, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis sie genug Gewicht angesetzt haben und der Bauer sie zur Schlachtung schickt."
Anscheinend war die Befreiungsaktion nicht sonderlich schwierig:
"Es war einfach, auf das Feld zu gelangen. [...] Uns gelang es schließlich, eines der Lämmer zu fassen zu bekommen. Während wir es in Sicherheit brachten, hofften wir, dass seine Mutter verstehen wird, dass wir uns um das Lamm kümmern werden."
Die Aktivist*innen bedauern, nicht mehr Tiere gerettet zu haben:
"Wir wünschten, wir hätten seine Mutter, ihr anderes Lamm, die ganze Herde mitnehmen können. Sie alle verdienen etwas Besseres als das, was sie erwartet."
Die Befreiungsaktion ist laut dem Schreiben Marius Mason gewidmet. Mason ist ein trans Tierrechts- und Umweltaktivist, der 2009 für verschiedene Sabotageaktionen und Brandstiftungen im Kampf gegen Umweltzerstörung und jede Form von Herrschaft zu 22 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Immerhin darf nun dieses Individuum in Freiheit leben. Das Lamm werde "niemals einen Schlachthof von innen sehen oder am Rande des Feldes zum Sterben zurückgelassen werden." Stattdessen darf es nun erfahren, was wirkliche Liebe und Pflege in Freiheit bedeuten.