Lasst es glitzern, lasst es knallen! | Alissa Starodub

L442

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Politische Theorie und Praxis für die Utopie

Dieses Buch birgt Begegnungen mit Menschen, die Landwirtschaft solidarisch und ökologisch organisieren. Es erzählt Geschichten und Erfahrungen von Menschen, die Häuser besetzen, um dort nicht-kommerzielle Freiräume zu eröffnen. Und es nimmt uns mit zu Protesten gegen den G7 Gipfel oder zur Arbeit ohne Chefs. Die Frage wer sich an solchen Praktiken beteiligen kann, ist dabei Teil der Auseinandersetzung. Stück für Stück zeichnet sich ab, dass es eine Form der Politik gibt, die dem gängigen Politikbegriff zwischen die Lappen geht: die Prefiguration einer horizontalen Gesellschaft im Hier und Jetzt, den Widersprüchen zum Trotz. Ihre Formen sind dabei so vielseitig wie die Visionen von sozialer Gerechtigkeit. In der öffentlichen Wahrnehmung werden sie unterschiedlich bewertet, in „kriminell“ und „experimentell“, „gut“ und „böse“ eingeteilt. Durch das hautnahe Eintauchen in solche Praktiken schält sich die gesellschaftliche Utopie der Horizontalität heraus, die mal mit dem Glitzer utopischer Alternativen, mal mit einem lauten Knall hinter Barrikaden zum Vorschein kommt. Widersprüche und Hürden sind dabei Teil der Erzählung.

Alissa veröffentlicht manchmal Bücher, Kapitel und Artikel – meistens zu den Themen Recht auf Stadt, prefigurative Epistemologie, zu wissenschaftstheoretischen Fragestellungen, Aufständen und sozio-politischem Dissenz, selbstverwalteten Freiräumen oder zu partizipativer Aktionsforschung und Methodologie. Sie hat mal studiert und promoviert und lebt in einem Kollektiv.

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Auflage
1. Auflage 2020
Seiten
144 Seiten
Größe
20,5 x 14 x 1,3 cm (HxBxT)
Bindung
Softcover
Website
Das Buch beim Verlag