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Isolation und Ausgrenzung als post/sowjetische Erfahrung - Trauerarbeit. Störung. Fluchtlinien | Luca Bublik, Johannes Spohr, Valerie Wadow (Hg.)

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Wer sich einer gesellschaftlichen Situation nähern will, sollte sich die Lage derer vergegenwärtigen, denen die Teilnahme an ihr untersagt wird. Aus Betroffenheit selbst lässt sich jedoch keine Erwartung eines bestimmten Handelns ableiten: Wer im Knast sitzt, opponiert deshalb noch lange nicht gegen das Prinzip der Einsperrung. Und gerade das Staunen darüber, dass die Menschen ihr Elend oftmals bejahen, ist ein Lehrstück über die Wirkmächtigkeit von Ideologie. In diesem Band versammeln sich Texte zur Beschreibung und Analyse gesellschaftlicher Zustände, die Ausgrenzung und Isolation fundamental beinhalten. Sie gehen aus einer Konferenz hervor, die 2014 im nordrussischen Murmansk stattfand und beleuchten historische wie zeitgenössische gesellschaftliche Aspekte in Belarus, der Russischen Föderation, der DDR und der heutigen BRD.

Die Herausgeber_innen:

Die Herausgeber_innen sind Organisator_innen und Teilnehmer_innen der Kronstadt Roundtable Tagung zu Isolation und Ausgrenzung 2014 in Murmansk. Sie sind seit Jahren in gemeinsamen und eigenen Projekten im postsowjetischen Raum involviert, u.a. im Rahmen der AGRu und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Der Wissenschaftler und Autor Luca Bublik lebt in Leipzig und Minsk. Zuletzt veröffentlichte er eine Studie zu Altersarmut in Russland sowie Prosamaterial über den Tod und seinen Gebrauchswert.

Johannes Spohr lebt als Historiker und freier Journalist in Berlin. Er beschäftigt sich seit längerem auf unterschiedlichen Ebenen mit Strafe und einsperrenden Institutionen und ist Mitorganisator des Kronstadt Roundtable.

Valerie Waldow forscht an den Schnittstellen politischer Theorie und internationaler Politik. Sie lebt in Leipzig und ist Mitorganisatorin des Kronstadt Roundtable in Murmansk, Petersburg und Kronstadt.

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Seiten
128
Größe
14 x 20,5 cm
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Verlag
edition assemblage